Presbyterium

Am 22. März 2020 sollte die Einführung der Presbyterinnen und Presbyter stattfinden. Aufgrund der aktuellen Situation durch das Covid-19-Virus konnten wir diesen Gottesdienst nicht feiern.

Das Landeskirchenamt hat auf Grundlage des § 31 Abs. 2 PWG folgende Lösung vorgeschlagen:

1. Auf die Einführung der Presbyterinnen und Presbyter im Gottesdienst wird aktuell verzichtet.

2. Die neu gewählten Presbyterinnen und Presbyter geben gegenüber der bisherigen Presbyteriumsvorsitzenden das Amtsgelübde gemäß § 27 Abs. 2 PWG ab.

3. Die wiedergewählten Mitglieder des Presbyteriums sind entsprechend von der Vorsitzenden des Presbyteriums an ihr Gelübde zu erinnern.

4. Da in unserer Kirchengemeinde aufgrund nichtausreichender Vorschlagsliste nicht gewählt werden konnte, so ist hinsichtlich der als gewählt Geltenden entsprechend der vorstehenden Punkte zu verfahren.

5. Die Mitglieder der Kirchengemeinde sind durch einen Aushang im Schaukasten, eine Information auf der Homepage der Kirchengemeinde oder durch vergleichbare Information über die Einführung der Presbyterinnen und Presbyter im vereinfachten Verfahren sowie über die später durchzuführende Bekanntgabe im Gottesdienst zu informieren.

6. Die unter 1-5 beschriebenen Handlungen sind dem Kreissynodalvorstand gegenüber zu dokumentieren.

7. Die nach den vorgenannten Punkten als erfolgt geltende Einführung der Presbyterinnen und Presbyter wird zu einem späteren Zeitpunkt, sobald wieder reguläre Gottesdienste stattfinden können, in einem Gemeindegottesdienst bekannt gegeben und zu einem geeigneten Zeitpunkt durch die neuen Presbyteriumsmitglieder im Gottesdienst bekräftigt.

8. Diese Entscheidung ist nicht anfechtbar (§ 31 Abs. 3 PWG)